
Seit 2011 lebe ich in Fellingshausen. Schon 2012 beteiligte ich mich an der Vorbereitung der 750-Jahr-Feier – mit Blumenzwiebel-Verkauf auf dem damals noch jungen Wochenmarkt und mit der Anlage von Dorfbeeten. Ich war erfreut, wie gut ich dabei aufgenommen wurde. Mittlerweile kenne ich viele BiebertalerInnen, wenn mir auch oft der Name nicht einfällt. Ich finde es sehr schön, wenn ich von Leuten angesprochen werde. Dadurch, dass ich in meinem Leben sehr oft umgezogen bin, ist dies nicht selbstverständlich. Jedenfalls fühle ich mich hier sehr wohl. Das Schreiben für den Bilderbogen hat dieses Gefühl verstärkt. Ich weiß mehr über Geschichte, Anekdoten, seltene Pflanzen in der Gemarkung – und auf Grund „journalistischer “ Neugier, vor allem bei Interviews, auch so manches über das bewegte, spannende Leben mancher Mitmenschen. Hier sind ganz viele Leute sehr engagiert. Das gefällt mir. Das Recherchieren und Schreiben für den Bilderbogen möchte ich nicht mehr missen. Es ist eine Tätigkeit, die ich auch noch ausführen kann, wenn die Füße nicht mehr so wollen. Aber das Gehirn spielt noch mit. Und ich will auch in Zukunft “ genau hingucken“, fotografieren. Vielleicht wird ja ein Beitrag daraus.